„Friedhof 2.0“

Friedhof ist mehr als nur ein Platz für Beisetzungen Verstorbener und dem Gedenken; der Park und Wald werden genutzt für Freizeit, Mittagspause, Spaziergänge, für Kontakte zu fremden Menschen gleicher Lebenssituation, und Naturgenuß inmitten der Stadt. Der Friedhof ist ein Treffpunkt, ein Kommunikationsort in der heutigen Zeit. Deshalb sollte man diesem Raum mehr Bedeutung geben, ihn in das Leben integrieren und über Kunst und Kultur neue Ebenen erschließen. Themen der aktuellen Gesellschaft wie Digitalisierung, Globalisierung, Klimaveränderung und interkulturelles Denken werden angesprochen 

Geplant sind künstlerische Interaktionen, beginnend auf dem historischen Friedhof in Kaiserslautern, welche die Inhalte des Platzes aufnehmen, aber diese mit gesellschaftlich-relevanten Themen ergänzen. Die Werke/Eingriffe/Veränderungen sind über das gesamten Areal verteilt. 

Manche Interventionen sind zeitlich auf eine Woche befristet, andere entwickeln sich über ein komplettes Halbjahr. Bei der Realisierung wird sehr stark auf Nachhaltigkeit geachtet und mit gebrauchten Werkstoffen gestaltet. 

Da diese künstlerischen Interventionen auf fast alle Friedhöfe übertragbar ist, sehe ich dies als Pilotprojekt, welches weitergeführt werden sollte-jeweils mit Künstlern vor Ort und deren Schwerpunkten. Module sollen kopiert, modifiziert und weitergegeben werden. Bisherige Hardware soll bei Projekten in anderen Bundesländern transferiert, genutzt oder erweitert werden. 

Das Einbinden weiterer Künstler*innen erfolgt durch „Kunst-Acts“ an Januar 2023

weitere Infos: https://friedhof2.letzte-inszenierung.de/#/Start